Hallöle :D
Ich melde mich hier aus einen Ort, nördlich von Auckland, dessen Namen ich leider vergessen habe :D
Und wie die Überschrift vermuten lässt, bin ich hier in einem Campingplatz, genauer gesagt im Year 10 Camp, was quasi ne Klassenfahrt ist :D
Und wie die Überschrift vermuten lässt, bin ich hier in einem Campingplatz, genauer gesagt im Year 10 Camp, was quasi ne Klassenfahrt ist :D
Also wir sind heute morgen unmenschlich früh um 7 Uhr (an einem Samstag!) aufgestanden und da wir erst so um 1 Uhr nachts von einem Balletstück in Napier (A Christmas Carol, hat in mir Weihnachtsgefühle geweckt :D) wiedergekommen sind und ich da keine Lust mehr hatte meine Sachen zu packen, müsste ich das leider direkt nach dem Aufstehen machen. Dann wurde noch schnell was gefrühstückt und ab in den Bus.
Wir sind um 8:30 losgefahren, um 12 haben wir in Taupo zum Lunch gestoppt wo ich vom Bus in einen uns begleitenden Van umgestiegen bin. Weiter ging's nach Cambridge zum Tanken, wo wir uns in Cambridge selbst minimal Verfahren haben. Es ist eben nicht so intelligent jemandem, der da noch nie war ohne Navi oder Karte navigieren zu lassen :D
Dann ging es weiter nach Whangaparaoa (Keine Garantie, dass das wirklich so geschrieben wird :D) Das ist übrigens der Ort in dem wir waren und ja das ist mir jetzt wieder eingefallen und nein, deswegen ändere ich den ersten Satz jetzt nicht (auch wenn das eh nicht mehr stimmt, weil ich seit 2 Tagen wieder Zuhause bin) :D
Wir sind um 8:30 losgefahren, um 12 haben wir in Taupo zum Lunch gestoppt wo ich vom Bus in einen uns begleitenden Van umgestiegen bin. Weiter ging's nach Cambridge zum Tanken, wo wir uns in Cambridge selbst minimal Verfahren haben. Es ist eben nicht so intelligent jemandem, der da noch nie war ohne Navi oder Karte navigieren zu lassen :D
Dann ging es weiter nach Whangaparaoa (Keine Garantie, dass das wirklich so geschrieben wird :D) Das ist übrigens der Ort in dem wir waren und ja das ist mir jetzt wieder eingefallen und nein, deswegen ändere ich den ersten Satz jetzt nicht (auch wenn das eh nicht mehr stimmt, weil ich seit 2 Tagen wieder Zuhause bin) :D
Egal, dort angekommen wurden Zimmer verteilt, die Mädchen in Gruppen eingeteilt, in denen sie die nächsten paar Tage ihre Aktivitäten gemacht haben, es gab Dinner und dann ging es runter zum Strand. Unser Gasthaus war nämlich nur 300 Meter Luftlinie (und gefühlte 100 Höhenmeter) vom Meer entfernt. Da haben wir dann ne halbe Stunde oder so verbracht, bis wir diesen verdammten Berg wieder hochgehen mussten. Das war der Moment, in dem viele (unter anderem ich) festgestellt haben, dass sie verdammt unfit sind. Als wir dann irgendwann einmal oben angekommen waren, gab es auch nur noch Supper und dann ging's ab ins Bett.
Montag:
Morgens um halb 8 sind wir aufgestanden, um 8 gab es dann Frühstück und dann ging es auch schon mit den ersten Aktivitäten los.
Mein Gruppe bestand aus 9 Mädchen + mir und wir sind direkt mit einer Wasseraktivität in den Tag gestartet - Raft Building oder auch auf Deutsch Floß bauen.. Den aufmerksamen unter euch dürfte das bekannt vorkommen.. Ich sage nur Survivalcamp :D
Na ja meine Aufgabe bestand dabei eigentlich nur daraus rumzustehen und denen beim Scheitern zuzusehen, da die Floße schon auf dem Weg zu Wasser auseinander gebrochen sind :D
Nachdem die Einzelteile dann wieder eingesammelt waren, ging es diesen dämlichen Berg wieder hoch zum Morning Tea.
Mein Gruppe bestand aus 9 Mädchen + mir und wir sind direkt mit einer Wasseraktivität in den Tag gestartet - Raft Building oder auch auf Deutsch Floß bauen.. Den aufmerksamen unter euch dürfte das bekannt vorkommen.. Ich sage nur Survivalcamp :D
Na ja meine Aufgabe bestand dabei eigentlich nur daraus rumzustehen und denen beim Scheitern zuzusehen, da die Floße schon auf dem Weg zu Wasser auseinander gebrochen sind :D
Nachdem die Einzelteile dann wieder eingesammelt waren, ging es diesen dämlichen Berg wieder hoch zum Morning Tea.
Nach dem Morning Tea ging es dann direkt weiter mit dem Mountain Boarding, wo ich tatsächlich mitgemacht habe - eine Entscheidung, die ich immer noch spüren kann.
Aber was ist Mountain Boarding eigentlich? Ganz einfach ein Skateboard mit ner Bremse, mit dem man nen Berg runterrollt. Klingt einfach, ist es wahrscheinlich auch, ich hab mich trotzdem beim ersten Versuch einen kleinen, wirklich nicht steilen, maximal 2 Meter langen Abhang runterzufahren so auf die Klappe gelegt, dass ich mir das Board irgendwie ganz blöd gegen das Schienbein geschlagen habe. Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht weitermachen würde und mich noch ein paar Mal auf die Klappe zu legen :D Nach dem fünften mal hab ich dann aber doch aufgehört und nur noch zugeguckt, weil mein Bein mittlerweile sehr wehtat und auch geschwollen war, was es btw immer noch ist. Ich bin ein sehr talentierter Mensch :D
Danach gab es dann Lunch \o/
Aber was ist Mountain Boarding eigentlich? Ganz einfach ein Skateboard mit ner Bremse, mit dem man nen Berg runterrollt. Klingt einfach, ist es wahrscheinlich auch, ich hab mich trotzdem beim ersten Versuch einen kleinen, wirklich nicht steilen, maximal 2 Meter langen Abhang runterzufahren so auf die Klappe gelegt, dass ich mir das Board irgendwie ganz blöd gegen das Schienbein geschlagen habe. Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht weitermachen würde und mich noch ein paar Mal auf die Klappe zu legen :D Nach dem fünften mal hab ich dann aber doch aufgehört und nur noch zugeguckt, weil mein Bein mittlerweile sehr wehtat und auch geschwollen war, was es btw immer noch ist. Ich bin ein sehr talentierter Mensch :D
Danach gab es dann Lunch \o/
Nach dem Lunch ging es dann mit Klettern an der Kletterwand weiter, wo ich natürlich trotz schmerzendem Bein mitgemacht habe. Viel gibt es dazu nicht zu sagen, denn das ist ja schon überall gleich :D
Danach gab es Afternoon Tea, nach welchem wir dann runter zum Strand sind und im Meer geschwommen sind. Ich meine, was macht man denn sonst so am ersten Dezember? :D
Als es mir irgendwann doch zu kalt wurde, bin ich diesen dämlichen Berg wieder hochgegangen, hab geduscht und dann gab es auch schon Dinner.
Nach dem Dinner ist Annette mit einem Teil der Gruppe zu einem Overnight-Tramp aufgebrochen, von dem ich später mehr erzähle, weil ich den später auch gemacht habe :D
Währenddessen haben wir mit dem Rest der Gruppe n paar Spiele gespielt, dann gab es Supper und schon hieß es "Schlafenszeit".
Am nächsten Morgen sind wir um halb 8 aufgestanden, um 8 gab es Frühstück und dann sind wir auch direkt wieder mit der 1. Aktivität in den Tag gestartet. In meinem Fall war das Kayaking.
Mit den Kayaks sind wir dann auf dem Meer zu nem Schiffswrack gepaddelt. Das Schiff wurde vor etwa hundert Jahren absichtlich dort versenkt, warum weiß ich aber auch nicht mehr :D
Zum Schluss sollten wir versuchen auf dem Kayak zu stehen, wobei wir wieder beim Thema Gleichgewicht wären.. Am Anfang hat das sogar gut geklappt, aber als die Schülerin, mit der ich mir das Kayak geteilt habe auch versucht hat aufzustehen, war's dann vorbei :D Wir haben es noch ein paar Mal probiert und es hat auch gut geklappt, aber es war echt warm so auf dem Kayak, weswegen wir dann freiwillig baden gegangen sind :D
Danach gab es wieder Morning Tea, nach welchem es mit dem Air Raffle Shooting weiterging.. Da gibt's nicht viel drüber zu sagen, das war halt Luftgwehrschießen und ich war nicht sonderlich gut darin :D
Lunchtime \o/
Und schon ging es weiter mit der nächsten Aktivität: Orientiering oder zu deutsch Orientierungslauf. Und jedem von euch sollte mindestens ein Teil in diesem Wort auffallen, der mir nicht gefällt.
Na ja, da ich ne ungerade Gruppe hatte, musste ich auch mitmachen. Das Gute daran war, dass die Schülerin ähnlich viel Motivation hatte, was das Laufen anging, wie ich. Wir haben uns auch realtiv schnell darauf geeinigt, dass wir nicht gewinnen wollen, sondern nur die Lehrer schlagen, was wir mit einem Vorsprung von 10 Punkten auch geschafft haben (nachdem wir rausgfunden haben, wie man die Karte zu lesen hat :D)
Dann gab es Afternoon Tea und wir sind wieder runter zum Strand zum Schwimmen.
Um 6 gab es dann Dinner, wonach ich schnell meine Tasche gepackt habe, weil ich diese Nacht mit zum Overnight Tramp gegangen bin.
Der Overnight Tramp.An sich sogar sehr lustig. Zuerst sind wir zum Lookoutpunkt gegangen (der höchste Punkt der Region mit ner echt tollen Aussicht). Vin dort aus ging es dann noch ein bisschen bergab (\o/), bis wir dann ein wenig in den Wald sind, wo für uns "Biwis" aufgebaut waren. Das waren einfach Planen, die zwischen Bäumen gespannt waren, unter denen wir die Nacht verbingen wollten. Da sag noch mal einer, das Survivalcamp war für nichts gut :D
Das Coole war, dass die Schülerinnen sich jeweils zu 8 eins Biwi geteilt haben, während ich mir nur mit der uns begleitenden Lehrerin (Nicole) eins geteilt habe. Wir haben uns dann alle zusammen gesetzt, mit nem Campingkocher Milo (Kakao) gekocht, Kekse gegessen und nette Dinge übereinander gesagt, so hat Nicole mir beispielsweise gesagt, dass ich "a bubbly person" bin und ich immer lächle und, dass sie mag, wie ich mich überall engagiere.
Danach sind wir den verdammten Berg wieder hochgegangen, um die Aussicht auf Auckland in der Abenddämmerung zu genießen.
So um halb 10 sind wir dann alle ins "Bett" und haben geschlafen.
Schlaf? Pustekuchen! um exakt 23:45 Uhr bin ich aufgewacht und mein Körper war der Meinung ich bräuche keinen Schlaf mehr. So kam es also, dass ich bis 6 Uhr morgens fast die ganze Zeit wach da lag. Und wenn man nachts irgendwo rumliegt, wird einem irgendwann kalt und das obwohl ich (Achtung, die Liste wird lang) ein Top, einen dünnen Pullover, einen dicken Pullover mit Kapuze, eine Mütze, eine Leggins, eine kurze Sporthose, eine lange Jogginnghose, ein kurzes Paar Socken und dicke Kniestrümpfe anhatte. Letztenendes war mir allerdings auch nur kalt, weil in meinen Schlafsack irgendwie Feuchtigkeit reingekommen ist, aber ich musste betonen, wie viel ich anhatte :D
Oh und Nicole neben mir hat auch nicht viel mehr geschlafen, das hab ich wohl mitgekriegt :D Also sind wir dann morgens aufgestanden, haben unsere Sachen wieder zusammengepackt und sind wieder zurück zur Herberge gelaufen, um da um 8 zu frühstücken. Als wir dann kurz auf unser Zimmer sind, um uns einzucremen usw (es war echt warm und die Sonne hat den ganzen Tag geknallt, aber ich hab keinen Sonnenbrand gekriegt \o/) stand Nicole dann irgendwann an der Tür und wollte mit Luca tauschen, weil sie zu müde sei um Mountain Biking zu machen.. Na ja freundlich wie ich bin, hab ich angeboten mein Segeln abzugeben, weil das nur am Strand rumsitzen war. Also endete Luca mit dem Mountain Biking, Nicole mit dem Segeln und ich mit dem Coasteering.
Coasteering ist das Erforschen der Küste sowohl an Land als auch im Wasser. Also Wetsuits an und los gehts! :D
Das war ganz lustig, wir sind durchs Wasser gewatet, von Felsen gesprungen und auf Felsen draufgeklettert (wobei ich mir natürlich die Hände an Muscheln aufgeschnitten habe :D)
Wir haben uns wieder Richtung Schiffswrack begeben, sind dann aber nicht dahingeschwommen, weil eine Schülerin nicht wollte und es hieß "Alle oder Keiner". Zum Glück! Keine 5 Minuten späten sind nämlich Orcas um das Wrack drumzugeschwommen und ich meine, es war zwar supertoll die so in freier Natur zu sehen usw, aber mit denen im Wasser sein wollte ich jetzt auch nicht so unbedingt :D
Na ja dann sind wir wieder zurück, raus aus den Wetsuits und wieder diesen dämlichen Berg hoch zum Morning Tea :D
Nach der kurzen Pause ging es dann direkt mit dem Teil weiter, den ich aufgrund mangelnder Fitness und der Tatsache, dass ich seit April nicht mehr Fahrrad gefahren bin, ganz vermieden hätte: Mountain Biking.
Letztendlich war es dann aber doch nicht so schlimm. Ich musste zwar ein Viertel des ersten Berges schieben, aber sonst bin ich die ganze Zeit gefahren und habe mich nicht einmal auf die Klappe gelegt \o/ :D
Dann gab es Lunch und ich hab das Coasteering nochmal mit meiner Gruppe gemacht, was diesmal aber noch eine andere Erfahrung war, weil wir Flut hatten und dementsprechend viel mehr Wasser da war :D
Joa und dann haben wir nur noch das gemacht, was jeden Nachmittag ansteht: Afternoon Tea, Schwimmen im Meer (dieses Mall ist Netti sogar mitgekommen \o/) und Dinner.
Hannah und Luca sind dann dieses Mal zum Overnight Tramp mit und Ntti und ich haben von Nicole eigentlich den Abend frei gekriegt (ich vermute, weil sie sich gedacht hat, dass ich äußerst müde sein muss. Dass ich zu Schulzeiten regelmäßig nur 4 -5 Stunden geschlafen habe, muss sie ja nicht wissen :D), aber ich hab mir trotzdem die Abendaktivitäten angeguckt und noch n bisschen mit den Lehrern geredet, bis ich dann irgendwann ins Bett geschickt wurde (das klang wirklich wie ein Befehl :D).
Am nächsten Morgen gab es um 8 wieder Frühstück und danach war die erste Aktivität meiner Gruppe Bogenschießen. Und ich muss sagen, darin bin ich wesentlich besser als im Schießen mit einem Luftgewehr :D Das haben wir also 2 Stunden lang gemacht, bis es dann Morning Tea gab.
Nachdem wir alle unseren superleckeren Schokokuchen verspeist hatten, ging es mit "Hiking" weiter. Ich weiß, dass ich es früher immer gehasst habe wandern zu gehen, wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass das damit zu tun hatte, dass man sich dabei bewegen musste. Na ja, das hat sich nicht geändert, aber dadurch, dass ca dreimal täglich diesen vermaledeiten Berg vom Strand zur Herberge hochgelaufen bin, hatte ich einen gewissen Grad an Fitness erreicht, sodass mir diese kleine Wandertour sogar Spaß gemacht hat :D Wieder an der Herberge angekommen gab es schon Lunch.
Und als hätten wir nicht gerade erst gegessen, war die letzte Aktivität Bush Cooking. Wie der Name schon sagt, haben wir in nem Busch gekocht. Und zwar mit mehr oder weniger teuren Campingkochgeräten :D Aber die Pancakes, die ich mit der Schülerin zusammen gemacht habe, waren alle vier mit Abstand die besten :D Als dann alles abgewaschen war, gab es Afternoon Tea (oder anders gesagt noch mehr Essen\o/)
Dann ging es nochmal runter zum Strand zum Schwimmen, wieder hoch zum Dinner und schon konnte das Aufräumen beginnen. Yay. Der Vorteil war, dass ich nicht mithelfen musste aufzuräumen, sondern nur beaufsichtige, während die Schüler aufräumen :D
Sobald das fertig war, gab es Supper und wir sind ab ins Bett.
Freitagmorgen sind wir um 4:20 Uhr aufgestanden, haben unsere Schlafsäcke und den restlichen Kram zusammengepackt und sind ab in den Bus bzw ich in einen Van, weil mir auf Dauer beim Bus fahren in den bergen schlecht wird. Im Van wurde mir dann die ehrenhafte Aufgabe zuteil den Fahrer zu unterhalten, damit der nicht einschläft. Es war auch ne ganz lustige Fahrt und letztendlich sind wir sogar ne Stunde eher als geplant, nämlich um halb 3 wieder hier angekommen.
Fazit: Das Camp hat super viel Spaß gemacht und die Leute, mit denen wir da waren, sowohl instructors für die Aktivitäten als auch Lehrer, waren klasse Gesellschaft. Wenn ihr euch durchlest, wie viele sportliche Sachen wir da gemacht haben und das mit meiner Fitness vergleicht, könnt ihr euch denken, was ich für einen Muskelkater hatte, aber es hat sich, genauso wie meine ganzen Verletzungen (mein Bein ist immer noch n bisschen geschwollen :D), definitiv gelohnt.
Oh und ich möchte noch erwähnen, dass das Essen echt spitze war und wir viel gegessen haben. :D
Soviel zum Year 10- Camp :D
Tüdelüü
Annika ♥
Danach gab es Afternoon Tea, nach welchem wir dann runter zum Strand sind und im Meer geschwommen sind. Ich meine, was macht man denn sonst so am ersten Dezember? :D
Als es mir irgendwann doch zu kalt wurde, bin ich diesen dämlichen Berg wieder hochgegangen, hab geduscht und dann gab es auch schon Dinner.
Nach dem Dinner ist Annette mit einem Teil der Gruppe zu einem Overnight-Tramp aufgebrochen, von dem ich später mehr erzähle, weil ich den später auch gemacht habe :D
Währenddessen haben wir mit dem Rest der Gruppe n paar Spiele gespielt, dann gab es Supper und schon hieß es "Schlafenszeit".
Dienstag
Am nächsten Morgen sind wir um halb 8 aufgestanden, um 8 gab es Frühstück und dann sind wir auch direkt wieder mit der 1. Aktivität in den Tag gestartet. In meinem Fall war das Kayaking.
Mit den Kayaks sind wir dann auf dem Meer zu nem Schiffswrack gepaddelt. Das Schiff wurde vor etwa hundert Jahren absichtlich dort versenkt, warum weiß ich aber auch nicht mehr :D
Zum Schluss sollten wir versuchen auf dem Kayak zu stehen, wobei wir wieder beim Thema Gleichgewicht wären.. Am Anfang hat das sogar gut geklappt, aber als die Schülerin, mit der ich mir das Kayak geteilt habe auch versucht hat aufzustehen, war's dann vorbei :D Wir haben es noch ein paar Mal probiert und es hat auch gut geklappt, aber es war echt warm so auf dem Kayak, weswegen wir dann freiwillig baden gegangen sind :D
Danach gab es wieder Morning Tea, nach welchem es mit dem Air Raffle Shooting weiterging.. Da gibt's nicht viel drüber zu sagen, das war halt Luftgwehrschießen und ich war nicht sonderlich gut darin :D
Lunchtime \o/
Und schon ging es weiter mit der nächsten Aktivität: Orientiering oder zu deutsch Orientierungslauf. Und jedem von euch sollte mindestens ein Teil in diesem Wort auffallen, der mir nicht gefällt.
Na ja, da ich ne ungerade Gruppe hatte, musste ich auch mitmachen. Das Gute daran war, dass die Schülerin ähnlich viel Motivation hatte, was das Laufen anging, wie ich. Wir haben uns auch realtiv schnell darauf geeinigt, dass wir nicht gewinnen wollen, sondern nur die Lehrer schlagen, was wir mit einem Vorsprung von 10 Punkten auch geschafft haben (nachdem wir rausgfunden haben, wie man die Karte zu lesen hat :D)
Dann gab es Afternoon Tea und wir sind wieder runter zum Strand zum Schwimmen.
Um 6 gab es dann Dinner, wonach ich schnell meine Tasche gepackt habe, weil ich diese Nacht mit zum Overnight Tramp gegangen bin.
Der Overnight Tramp.An sich sogar sehr lustig. Zuerst sind wir zum Lookoutpunkt gegangen (der höchste Punkt der Region mit ner echt tollen Aussicht). Vin dort aus ging es dann noch ein bisschen bergab (\o/), bis wir dann ein wenig in den Wald sind, wo für uns "Biwis" aufgebaut waren. Das waren einfach Planen, die zwischen Bäumen gespannt waren, unter denen wir die Nacht verbingen wollten. Da sag noch mal einer, das Survivalcamp war für nichts gut :D
Das Coole war, dass die Schülerinnen sich jeweils zu 8 eins Biwi geteilt haben, während ich mir nur mit der uns begleitenden Lehrerin (Nicole) eins geteilt habe. Wir haben uns dann alle zusammen gesetzt, mit nem Campingkocher Milo (Kakao) gekocht, Kekse gegessen und nette Dinge übereinander gesagt, so hat Nicole mir beispielsweise gesagt, dass ich "a bubbly person" bin und ich immer lächle und, dass sie mag, wie ich mich überall engagiere.
Danach sind wir den verdammten Berg wieder hochgegangen, um die Aussicht auf Auckland in der Abenddämmerung zu genießen.
So um halb 10 sind wir dann alle ins "Bett" und haben geschlafen.
Mittwoch
Schlaf? Pustekuchen! um exakt 23:45 Uhr bin ich aufgewacht und mein Körper war der Meinung ich bräuche keinen Schlaf mehr. So kam es also, dass ich bis 6 Uhr morgens fast die ganze Zeit wach da lag. Und wenn man nachts irgendwo rumliegt, wird einem irgendwann kalt und das obwohl ich (Achtung, die Liste wird lang) ein Top, einen dünnen Pullover, einen dicken Pullover mit Kapuze, eine Mütze, eine Leggins, eine kurze Sporthose, eine lange Jogginnghose, ein kurzes Paar Socken und dicke Kniestrümpfe anhatte. Letztenendes war mir allerdings auch nur kalt, weil in meinen Schlafsack irgendwie Feuchtigkeit reingekommen ist, aber ich musste betonen, wie viel ich anhatte :D
Oh und Nicole neben mir hat auch nicht viel mehr geschlafen, das hab ich wohl mitgekriegt :D Also sind wir dann morgens aufgestanden, haben unsere Sachen wieder zusammengepackt und sind wieder zurück zur Herberge gelaufen, um da um 8 zu frühstücken. Als wir dann kurz auf unser Zimmer sind, um uns einzucremen usw (es war echt warm und die Sonne hat den ganzen Tag geknallt, aber ich hab keinen Sonnenbrand gekriegt \o/) stand Nicole dann irgendwann an der Tür und wollte mit Luca tauschen, weil sie zu müde sei um Mountain Biking zu machen.. Na ja freundlich wie ich bin, hab ich angeboten mein Segeln abzugeben, weil das nur am Strand rumsitzen war. Also endete Luca mit dem Mountain Biking, Nicole mit dem Segeln und ich mit dem Coasteering.
Coasteering ist das Erforschen der Küste sowohl an Land als auch im Wasser. Also Wetsuits an und los gehts! :D
Das war ganz lustig, wir sind durchs Wasser gewatet, von Felsen gesprungen und auf Felsen draufgeklettert (wobei ich mir natürlich die Hände an Muscheln aufgeschnitten habe :D)
Wir haben uns wieder Richtung Schiffswrack begeben, sind dann aber nicht dahingeschwommen, weil eine Schülerin nicht wollte und es hieß "Alle oder Keiner". Zum Glück! Keine 5 Minuten späten sind nämlich Orcas um das Wrack drumzugeschwommen und ich meine, es war zwar supertoll die so in freier Natur zu sehen usw, aber mit denen im Wasser sein wollte ich jetzt auch nicht so unbedingt :D
Na ja dann sind wir wieder zurück, raus aus den Wetsuits und wieder diesen dämlichen Berg hoch zum Morning Tea :D
Nach der kurzen Pause ging es dann direkt mit dem Teil weiter, den ich aufgrund mangelnder Fitness und der Tatsache, dass ich seit April nicht mehr Fahrrad gefahren bin, ganz vermieden hätte: Mountain Biking.
Letztendlich war es dann aber doch nicht so schlimm. Ich musste zwar ein Viertel des ersten Berges schieben, aber sonst bin ich die ganze Zeit gefahren und habe mich nicht einmal auf die Klappe gelegt \o/ :D
Dann gab es Lunch und ich hab das Coasteering nochmal mit meiner Gruppe gemacht, was diesmal aber noch eine andere Erfahrung war, weil wir Flut hatten und dementsprechend viel mehr Wasser da war :D
Joa und dann haben wir nur noch das gemacht, was jeden Nachmittag ansteht: Afternoon Tea, Schwimmen im Meer (dieses Mall ist Netti sogar mitgekommen \o/) und Dinner.
Hannah und Luca sind dann dieses Mal zum Overnight Tramp mit und Ntti und ich haben von Nicole eigentlich den Abend frei gekriegt (ich vermute, weil sie sich gedacht hat, dass ich äußerst müde sein muss. Dass ich zu Schulzeiten regelmäßig nur 4 -5 Stunden geschlafen habe, muss sie ja nicht wissen :D), aber ich hab mir trotzdem die Abendaktivitäten angeguckt und noch n bisschen mit den Lehrern geredet, bis ich dann irgendwann ins Bett geschickt wurde (das klang wirklich wie ein Befehl :D).
Am nächsten Morgen gab es um 8 wieder Frühstück und danach war die erste Aktivität meiner Gruppe Bogenschießen. Und ich muss sagen, darin bin ich wesentlich besser als im Schießen mit einem Luftgewehr :D Das haben wir also 2 Stunden lang gemacht, bis es dann Morning Tea gab.
Nachdem wir alle unseren superleckeren Schokokuchen verspeist hatten, ging es mit "Hiking" weiter. Ich weiß, dass ich es früher immer gehasst habe wandern zu gehen, wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass das damit zu tun hatte, dass man sich dabei bewegen musste. Na ja, das hat sich nicht geändert, aber dadurch, dass ca dreimal täglich diesen vermaledeiten Berg vom Strand zur Herberge hochgelaufen bin, hatte ich einen gewissen Grad an Fitness erreicht, sodass mir diese kleine Wandertour sogar Spaß gemacht hat :D Wieder an der Herberge angekommen gab es schon Lunch.
Und als hätten wir nicht gerade erst gegessen, war die letzte Aktivität Bush Cooking. Wie der Name schon sagt, haben wir in nem Busch gekocht. Und zwar mit mehr oder weniger teuren Campingkochgeräten :D Aber die Pancakes, die ich mit der Schülerin zusammen gemacht habe, waren alle vier mit Abstand die besten :D Als dann alles abgewaschen war, gab es Afternoon Tea (oder anders gesagt noch mehr Essen\o/)
Dann ging es nochmal runter zum Strand zum Schwimmen, wieder hoch zum Dinner und schon konnte das Aufräumen beginnen. Yay. Der Vorteil war, dass ich nicht mithelfen musste aufzuräumen, sondern nur beaufsichtige, während die Schüler aufräumen :D
Sobald das fertig war, gab es Supper und wir sind ab ins Bett.
Freitag
Freitagmorgen sind wir um 4:20 Uhr aufgestanden, haben unsere Schlafsäcke und den restlichen Kram zusammengepackt und sind ab in den Bus bzw ich in einen Van, weil mir auf Dauer beim Bus fahren in den bergen schlecht wird. Im Van wurde mir dann die ehrenhafte Aufgabe zuteil den Fahrer zu unterhalten, damit der nicht einschläft. Es war auch ne ganz lustige Fahrt und letztendlich sind wir sogar ne Stunde eher als geplant, nämlich um halb 3 wieder hier angekommen.
Fazit: Das Camp hat super viel Spaß gemacht und die Leute, mit denen wir da waren, sowohl instructors für die Aktivitäten als auch Lehrer, waren klasse Gesellschaft. Wenn ihr euch durchlest, wie viele sportliche Sachen wir da gemacht haben und das mit meiner Fitness vergleicht, könnt ihr euch denken, was ich für einen Muskelkater hatte, aber es hat sich, genauso wie meine ganzen Verletzungen (mein Bein ist immer noch n bisschen geschwollen :D), definitiv gelohnt.
Oh und ich möchte noch erwähnen, dass das Essen echt spitze war und wir viel gegessen haben. :D
Soviel zum Year 10- Camp :D
Tüdelüü
Annika ♥
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